Samstag, 22. Januar 2005 • Nr. 18         (Regionale Rundschau/Weser-Kurier)
Die Ochtum vom Flughafenradarturm aus gesehen: Noch 50 Meter Weges auf der Brinkumer Seite, und Radfahrer könnten abseits der B6 nach Bremen gelangen.         Foto: Justus Randt

Brückenschlag nach Bremen für Rad-Pendler

Kreisverband des ADFC macht sich für einen Lückenschluss im Radwegenetz Grüner Ring stark

Von unserem Redakteur Justus Randt

STUHR-WEYHE. Der neue Vorstand des ADFC-Kreisverbandes Diepholz ist - wie berichtet - gerade erst eine Woche im Amt, hat die Projektarbeit aber schon aufgenommen: Eines der ersten Ziele, das sich das Führungstrio Rainer Schliesser (Stuhr), Holger Opitz (Weyhe) und Frido Brand (Bassum) gesetzt hat, liegt an der Grenze zwischen Brinkum-Nord und Bremen. Den hiesigen Aktiven des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs geht es darum, dort einen Lückenschluss im Radwanderwegenetz des "Grünen Ringes" zu schließen, vor allem aber

radelnden Bremen-Pendlern eine Alternative zur Tour entlang der Bremer Straße (B6) zu verschaffen. Dazu müsste der Weg von der alten Brinkumer Autobahnbrücke, hinterm Gewerbegebiet entlang, direkt auf den Radarturm des Flughafens zu, der kurz vor der Ochtumbrücke endet, um rund 50 Meter ergänzt werden. Die Clubradler haben einen Passus ausgegraben, der besagt, dass das Gemeinde- verkehrsfinanzierungsgesetz nicht nur Radwege an Autostraßen fördert, sondern auch, wenn sie, wie Holger Opitz erläutert, "wichtige Verbindungsfunktionen haben".

 

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