Der Memminger Rillensteines schließt die Sicherheitslücke zwischen Rad- bzw. Gehweg, Bordstein und Straße. Ein Mitarbeiter des Memminger Tiefbauamtes hatte die Grundidee und ließ einen Übergang mit Prototypen belegen. Nun ist Schluss mit dem berühmten Schlag auf Sattel und Lenker.
Der Memminger Rillenstein schafft einen fließenden Übergang zwischen Radweg, Bordstein und Straße.
Die Sturzgefahr wird durch den fließenden Übergang zwischen Radweg und Straße drastisch gemindert.
Farbe und Form machen ihn überdies zu einem Signal für alle Verkehrsteilnehmer und tragen so zu einer erhöhten allgemeinen Verkehrssicherheit bei.
Mit seiner konischen Bauform kann er entsprechend der üblichen Radien in den Kreuzungsbereichen eingebaut werden, als auch an geraden Übergängen durch Drehung jeden zweiten Steines.
Außer den Radfahrern profitieren auch Gehbehinderte mit Gehwagen, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen von dem Rillenstein.
Für Sehbehinderte dient die deutlich ertastbare dreifache Rille als Signal. Diese Rillen, quer zur Überfahrrichtung, dienen überdies zum ungehinderten Abfließen des Regenwassers.
Die Überfahrbarkeit durch Pflegefahrzeugen, insbesondere des Winterdienstes ist deutlich besser als bei herkömmlichen Granit-Einfassungen. Die Schäden an den Fahrzeugen und Anbaugeräten werden minimiert.

Der Memminger Rinnenstein ist nicht teurer als die übliche Bauweise aus Tiefbord und Pflasterzeile. Deshalb sollte er - oder ein vergleichbares System - bei Neuanlagen ebenso wie bei Reparaturen eingesetzt werden.
Zu hoffen bleibt, dass in den Planungsämtern der Städte und Gemeinden viele Fahrradfahrer sitzen, und der Stein bald an vielen Stellen für eine freie Fahrt sorgt.
Schwenk Betontechnik,
Thalfingen bei Ulm, Tel. 0731 / 20500
Martin Tobler, Stadt Memmingen, Tel. 08331/850534,