(Fortsetzung)
Weitere Endschädigung für den harten Ritt folgte
auf dem Fuße (richtiger auf dem Reifen). Überwiegend schönes
Wetter, unberührte Natur, riesige Waldgebiete (Litauen fast 30%, Lettland
sogar ca. 40% seiner Fläche) reizvolle Seen- und Flusslandschaften
mit häufig ausladenden Urstromtälern, eine artenreiche Fauna,
Störche aller Orten und zahlreichen Orte und Kleinode, die zum Verweilen
einladen. Entlang der Nemunas (Memel) passiert man einige Burgen aus dem
16./17.Jh im Stil der hier typischen Backsteingotik, die meisten allerdings
in ziemlich marodem Zustand.

Gemeinsam ist Ihnen allen aber der fantastische Blick über das gewaltige Flusstal der Memel. Diese führt dann auch in die traditionsträchtige Stadt Kaunas am Zusammenfluss mit der Neris, die im Mittelalter sogar einmal Hauptstadt war und heute die zweitgrößte Stadt und wichtigstes Industriezentrum Litauens ist. Aber nicht nur das, sie ist auch eine Hochburg für Kultur und Bildung.
Foto: im Hintergrund der „Weiße Schwan“, das Rathaus von Kaunas. Auf dem Wege zum nächsten Highlight, der Trakai, bietet sich der Kurort Birstonas an, wo man eine Nacht im Sanatorium (EZ mit Balkon für 12 €) verbringen kann. Auf die Möglichkeit einer Massageanwendung wurde aber aus Zeitgründen dann doch verzichtet.
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Durch eine abwechselungsreiche Hügellandschaft, die
mit Steigungen bis zu sieben Prozent schon eine gute Kondition erfordert,
ging es direkt in das Herz des Naturschutzparks der Trakai, wo einem schon
von weitem die Pracht der Inselburg ins Auge fällt.

Das Wasserschloss der Litauischen Fürsten ist wohl
die Nummer eins im ganzen Land und gilt als Wahrzeichen Litauens. Neben
den Sehenswürdigkeiten und ethnologischen Besonder-heiten, wie das
Volk der Karäer, bietet dieses Naturparadies alles, was man sich für
einen erholsamen Urlaub nur so wünschen kann.
Zur quirligen Metropole Litauens sind es von hier nur noch knappe vierzig
Kilometer.
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