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Baltic Tour 2004 - Litauen und Lettland

(Fortsetzung)

Weitere Endschädigung für den harten Ritt folgte auf dem Fuße (richtiger auf dem Reifen). Überwiegend schönes Wetter, unberührte Natur, riesige Waldgebiete (Litauen fast 30%, Lettland sogar ca. 40% seiner Fläche) reizvolle Seen- und Flusslandschaften mit häufig ausladenden Urstromtälern, eine artenreiche Fauna, Störche aller Orten und zahlreichen Orte und Kleinode, die zum Verweilen einladen. Entlang der Nemunas (Memel) passiert man einige Burgen aus dem 16./17.Jh im Stil der hier typischen Backsteingotik, die meisten allerdings in ziemlich marodem Zustand.

Gemeinsam ist Ihnen allen aber der fantastische Blick über das gewaltige Flusstal der Memel. Diese führt dann auch in die traditionsträchtige Stadt Kaunas am Zusammenfluss mit der Neris, die im Mittelalter sogar einmal Hauptstadt war und heute die zweitgrößte Stadt und wichtigstes Industriezentrum Litauens ist. Aber nicht nur das, sie ist auch eine Hochburg für Kultur und Bildung.

Foto: im Hintergrund der „Weiße Schwan“, das Rathaus von Kaunas. Auf dem Wege zum nächsten Highlight, der Trakai, bietet sich der Kurort Birstonas an, wo man eine Nacht im Sanatorium (EZ mit Balkon für 12 €) verbringen kann. Auf die Möglichkeit einer Massageanwendung wurde aber aus Zeitgründen dann doch verzichtet.

 

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Durch eine abwechselungsreiche Hügellandschaft, die mit Steigungen bis zu sieben Prozent schon eine gute Kondition erfordert, ging es direkt in das Herz des Naturschutzparks der Trakai, wo einem schon von weitem die Pracht der Inselburg ins Auge fällt.

Das Wasserschloss der Litauischen Fürsten ist wohl die Nummer eins im ganzen Land und gilt als Wahrzeichen Litauens. Neben den Sehenswürdigkeiten und ethnologischen Besonder-heiten, wie das Volk der Karäer, bietet dieses Naturparadies alles, was man sich für einen erholsamen Urlaub nur so wünschen kann.
Zur quirligen Metropole Litauens sind es von hier nur noch knappe vierzig Kilometer.
 

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